Mätressen als Karrierefrauen
Erst im 19.Jahrhundert wurden die einst sehr einflußreichen Mätressen der Herrschenden mit Unmoral in Verbindunggebracht und als eine Art Huren betrachtet. Tatsächlich hatte die Institution der maitresse régnante oder der maitresse en tÃtre ihre Blütezeit im Absolutismus – einer Zeit, in der auch karrierebewußte Männer von der Gnade des Fürsten oder Königs abhängig waren. Der [...]
Die Freuden kleiner Fürsten
Mätressenwirtschaft zwischen München und Mannheim (aus: Hermann Mostar „Weltgeschichte höchst privat“) Im späten 17. und erst recht im 18. Jahrhundert musste man nirgends lang suchen, wollten man Mätressenwirtschaft an Fürstenhöfen finden. So auch in München: „Wenn sich’s bei den Bayernprinzen vatert, so laufen sie den Grisetten nach“, schrieb Liselotte von der Pfalz. mehr…
